Einsenderinformation zum Nachweis SARS-CoV-2 spezifischer T-Zellen

 

Neben der Bestimmung der humoralen Immunantwort nach Infektion mit SARS-CoV-2 bzw. Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe, bekommt der Nachweis SARS-CoV-2 spezifischer T-Zellen zunehmende Bedeutung. Wir bieten Ihnen hierzu ab sofort den SARS-CoV-2 IGRA der Firma Qiagen an. IGRA steht für Interferon-γ-Release-Assay, das Prinzip ist wie folgt:

 

TZELLEN

  

Vitale T-Zellen des Patienten werden in-vitro mit dem synthetisch hergestellten Spike-Protein von SARS-CoV-2 stimuliert. Spezifische T-Lymphozyten, die dieses Antigen bereits kennen (durch Infektion und/oder Impfung), proliferieren und produzieren Interferon-gamma. Interferon-gamma wird anschließend mittels ELISA gemessen und mit dem Cut-Off verglichen.

Für die Untersuchung benötigen wir ein volles Lithium-Heparin-Röhrchen (6 ml), welches nicht zentrifugiert werden darf! T-Zellen sind sehr empfindlich, weshalb die Röhrchen morgens abgenommen und taggleich (Mo-Fr) ins Labor geschickt oder im Labor abgenommen werden sollten.

Die Ergebnisse erhalten Sie in der Regel am späten Nachmittag des Folgetags. Bei Probeneingang am Freitag erhalten Sie die Ergebnisse am späten Montagnachmittag.

Anforderung:

  • Order-Entry oder auf den von Ihnen üblicherweise verwendeten Anforderungsscheinen als „SARS-CoV-2 T-Zellimmunität“

 

Abrechnung:

  • Eine Veranlassung zu Lasten der GKV ist derzeit nicht möglich.
  • IGeL-Preis: 78,69 €