Leishmanien-PCR

Material

Knochenmarkaspirat
EDTA-Blut
Abstriche
Biopsiematerial

Normbereich

negativ

Methodik

PCR

Informationen

Leishmanien (donovani, tropica) kommen in Tropen und Subtropen vor und werden durch Sandmücken übertragen. Direkte Schmierinfektionen sind ebenfalls möglich. Bei der Hautleishmaniose (Orientbeule, kutane Leishmaniose) kommt es zu juckenden Hautveränderungen mit Bläschenbildung, bei der viszeralen Leishmaniose sind in erster Linie Lymphknoten, Milz, Leber und Knochenmark betroffen und es zeigen sich zunächst eher unspezifischen gastrointestinalen Symptomen. Bei Verdacht auf eine Leishmaniose sollte ein direkter Erregernachweis (mikroskopisch oder molekularbiologisch) angestrebt werden. Serologische Untersuchungsmethoden können ergänzend eingesetzt werden oder sollten durch den  direkten Erregernachweis bestätigt werden. Der Nukleinsäurenachweis ist die sensitivste Methode für den Direktnachweis von Leishmanien und gilt daher als diagnostischer Goldstandard.

 

Informationsstand

08.08.2019

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