Iod (Jod)

Material

2 ml Serum

Normbereich

40 - 80 µg/L

Methodik

ICP-MS

Akkreditierte Untersuchung

Nein

Informationen

Die Jodbestimmung zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion wurde früher auf Grund methodischer Schwierigkeiten selten eingesetzt und daher durch die Bestimmung der Schilddrüsenhormone ersetzt. Heutzutage ist man in der Lage, mittels modernster Technologien dieses präzise im Serum zu bestimmen. Der überwiegende Teil des Körperjods befindet sich in der Schilddrüse. Jod wird im Gastrointestinaltrakt aufgenommen und gelangt über das Blut in die Schilddrüse. Die Ausscheidung erfolgt zu 90% über die Niere. Die empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene beträgt 200 µg. Jodmangel ist in Deutschland die häufigste Ursache einer Struma. Jod wird für die Synthese der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) benötigt. Daher führt ein Jodmangel zu Hypothyreose mit kompensatorischen Schilddrüsenwachstum durch eine erhöhte Sekretion von TSH durch die Hypophyse. Erhöhte Jodspiegel entstehen durch gesteigerte Jodaufnahme mit der Nahrung, Einnahme jodhaltiger Medikamente oder bei Einnahme von Röntgenkontrastmittel.

Informationsstand

03.01.2018

Zuruck zur Untersuchungen