CK-MB

Material

2 ml Serum, Heparin-, EDTA-Plasma

Normbereich

CK-MB (enzymatisch): < 22 U/L 
Werte < 6 % der Gesamt CK-Aktivität sprechen gegen einen Infarkt

Methodik

Photometrisch mit immunologischer Hemmung

Akkreditierte Untersuchung

Nein

Informationen

Die CK-MB kommt in besonders hoher Konzentration im Herzmuskel vor. Dementsprechend ist bei einer Schädigung des Herzens, z.B. einem Infarkt, die CK-MB Konzentration im Blut erhöht. Entscheidend ist jedoch nicht die Gesamtkonzentration der CK-MB, sondern der prozentuale Anteil der CK-MB an der erhöhten Gesamt-CK. Für die Beurteilung erhöhter CK-MB-Werte ist die Kenntnis der Bestimmungsmethodik notwendig. Man misst die CK-Restaktivität nach immunologischer Blockierung der M-Aktivität (Immuninhibitionstest), wobei neben der CK-MB auch die CK-BB gemessen wird. Ein Anteil unter 6 % der CK-MB an der Gesamt-CK spricht für eine Enzymfreisetzung aus der Skelettmuskulatur, ein Anteil über 6 % für eine Enzymfreisetzung aus der Herzmuskulatur. CK-MB-Anteile über 20 Prozent weisen auf Störungen der Messung durch CK-BB bei Hepatitis, Pankreatitis, Darminfarkten, malignen Tumoren, neurologischen Erkrankungen (Hirn) oder das Vorliegen einer sog. Makro-CK hin. Die Quantifizierung der CK-Isoenzyme ist elektrophoretisch möglich.

Indikationen

Informationsstand

19.05.2021

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